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Aktuelles

Artikel vom 07.02.2020
Autor: Sebastian Geissel

Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung

Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ehningen blickte Kommandant Thomas Feuchter auf das bisher einsatzstärkste Jahr in der Geschichte zurück. Insgesamt 80 Mal wurden die Ehninger Floriansjünger zu Einsätzen alarmiert. In den Vorjahren war die Einsatzanzahl noch bei 70 gewesen. Erklären lasse sich die gestiegene Zahl unter anderem durch die enge Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden, bei denen tagsüber ein zusätzliches Fahrzeug zur Unterstützung alarmiert wird.

Neben mehreren Kleinbränden und technische Hilfeleistungen, forderten vor allem schwere Verkehrsunfälle auf der Autobahn 81 die Floriansjünger. Auch bei den Großbränden in Herrenberg und Darmsheim unterstützte die Ehninger Wehr.
In Summe wurden fast 5.000 Stunden in ehrenamtlicher Arbeit durch die Mitglieder für Einsätze, Übungen und Ausbildungen aufgebracht.

Besonders das Thema „Neues Rettungszentrum“ hat die Floriansjünger beschäftigt. Hierbei wurde ein Raumbuch entworfen, welches die Anforderungen an das neue Feuerwehrhaus beschreibt. „Hier wurden sicherlich zusätzlich 600 Stunden Arbeit hineingesteckt“, so Kommandant Thomas Feuchter. Bei der Planung waren auch die Abteilungen Jugendfeuerwehr, Spielmannszug und die Altersabteilung involviert. Zwischenzeitlich ist die Vorplanung abgeschlossen und die nächsten Schritte werden durch die Gemeindeverwaltung eingeleitet.

Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielt Rolf Joppke das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Philipp Matzka und Ismail Sariboga erhielten für 15 Jahre das Feuerwehrehrenzeichen in Bronze.

Björn Matouschek wurde durch Bürgermeister Claus Unger auf Grund seines Ausscheidens als aktives Feuerwehrmitglied zum Ehrenmitglied ernannt. In den letzten 25 Jahren war Matouschek Ausschussmitglied, Ausbilder und Gruppenführer. „Damit hat er die Entwicklung der Feuerwehr Ehningen maßgeblich mitgestaltet“, so Bürgermeister Claus Unger bei der Übergabe.